Ersthelfer von morgen – Kinder lernen helfen

"Erstherlfer von morgen" des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V - Leipziger Kinderstiftung

Im Notfall einen kühlen Kopf bewahren, hinsehen und Erste Hilfe Maßnahmen leisten: auch Kinder können in kritischen Situationen wichtige Aufgaben übernehmen. Die Leipziger Kinderstiftung unterstützt die Initiative „Ersthelfer von morgen“ des Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Das Programm wurde für Kinder im Alter zwischen fünf und neun Jahren konzipiert.

Der Leipziger Kinderstiftung ist es ein großes Anliegen, Kindern bei der Entwicklung zu gesunden und aktiven Menschen zu helfen.

Durch eine enge Kooperation mit dem SC DHfK Leipzig wird bedürftigen Kindern der Zugang zu vielfältigen Angeboten des Sports ermöglicht. Getreu dem Motto „Weg von der Straße, rein in den Verein“.

Zurzeit erstreckt sich das Angebot auf 15 verschiedene Sportarten: Handball, Speedskaten, Rudern sind nur einige der Möglichkeiten; die Stiftung kümmert sich um die Anmeldung. Auch Bogenschießen beim Partner SG MoGoNo Leipzig ist zum Beispiel möglich. Der Spaß am Sport steht im Vordergrund. Bedürftigen Familien bietet die Leipziger Kinderstiftung Sportpatenschaften an und übernimmt die Erstausstattung.

Neben der individuellen Unterstützung von Kindern gibt es gemeinsame Veranstaltungen der Stiftung und ihrer Kooperationspartner wie z. B. das Sommer- und das Nikolausspielfest der DHfK-Handballer.

Beim Angebot „Ersthelfer von morgen“ mit der Johanniter-Jugend werden spielend die Grundlagen zur Ersten Hilfe in Kindergärten und Grundschulen gezeigt.

Weiterhin gehört die Hilfe bei der Durchführung von Ernährungsseminaren für Kinder und Jugendliche zu den Aktivitäten der Leipziger Kinderstiftung.

Die Ersthelfer von morgen – Kinder lernen helfen

Die Mitarbeiter der Johanniter-Jugend besuchen die Ersthelfer von morgen vor allem in Kindergärten, Grundschulen, Kindergruppen oder bspw. auch bei Gemeindefesten und zu Kindergeburtstagen. Den Kleinen und Größeren werden dabei Grundlagen zur Ersten Hilfe spielend näher gebracht.

Insgesamt 14 verschiedene Unterrichtsmodule werden dabei – jeweils nach Thema und Altersgruppe konzipiert – angeboten. Die bereits deutschlandweit von der Johanniter-Jugend durchgeführten Veranstaltungen sollen nun auch in Leipzig Fuß fassen.

„Unser Ziel ist es, Kindern auf brenzlige oder gefährliche Situationen ein Stück weit vorzubereiten. Das hilft ihnen, und sie können dann vielleicht auch anderen helfen“ so Alexander Malios von der Leipziger Kinderstiftung.
Der Vorstandsvorsitzende möchte mit der Kooperation insbesondere die Kompetenzen von Kindern fördern und ihr Selbstvertrauen stärken.

Bereits ab Ende August startet das gemeinsame Projekt in verschiedenen Einrichtungen. Insbesondere das Wickeln von Verbänden, das Absetzen eines Notrufes und wie man sich selbst schützen kann, erklären dann die pfiffigen Handpuppengeschwister Jona und Joni anschaulich: „Ruhe, Blicke, Sprich ihn an – Suche Notruf, Tröste dann – Lagere ihn mit Verstand – Nun auf Wunden den Verband.“ Mit Sätzen wie diesen üben die Kinder den Umgang mit verletzten Personen. Spielerisch werden verschiedene Themen erklärt und ausprobiert. Die Telefonnummer 112 ist danach jedem Kind für den Notfall bekannt. Der richtige Anruf will gelernt sein. Zusätzlich können bspw. auch Rettungswagen oder Feuerwehrfahrzeuge zu den Terminen unter die Lupe genommen werden.

Am Ende der jeweils eintägigen Schulung kann jeder Teilnehmer eine Urkunde „Ersthelfer von morgen“ entgegennehmen.


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