Natur erleben

Gruppenfoto im Tauchzentrum Ammelshain - Leipziger Kinderstiftung

Endlich einmal raus aus der Stadt: 13 Kinder konnten vier Tage lang in der Natur spielen und lernen

Es platscht, es kreischt – es klingt nach Spaß am Ammelshainer Steinbruch. Eine Schar von Kindern genießt das kühle Nass bei Außentemperaturen von 35 Grad. Schon lange war es Birgit und Alexander Malios von der Leipziger Kinderstiftung ein Bedürfnis, Kindern aus Einkommensschwachen Familien ein Ferienerlebnis zu ermöglichen. Nun war es endlich soweit: In Zusammenarbeit mit dem Verein Begegnungsstätte Mühlstraße und dem Schulclub Markkleeberg konnte die Stiftung 13 Kindern, im Alter von elf bis 17 Jahren, zu einem langersehnten Ferienausflug verhelfen. Auch das Tauchzentrum Ammelshain (Taza) kooperierte und bot im Schulungshaus Platz für Unterkunft und Versorgung der Kinder. Die Leipziger Kinderstiftung übernahm dafür die Kosten.

Es gab viel zu entdecken für die kleinen und großen Jugendlichen: ein Besuch im Kletterwald beispielsweise forderte viel Mut und ein Streifzug durch die Wälder eröffnete den Kindern die Tier und Pflanzenwelt im Leipziger Land. Besonders der Kochwettbewerb mit zwei Teams brachte große Freude und eine positive Gruppendynamik. Einige der Kinder standen zum ersten Mal am Herd. „Uns war wichtig, dass die jungen Leute mal aus der Stadt herauskommen und gleichzeitig lernen was es bedeutet, Teil einer Gruppe zu sein.“, sagt Peggy Pöschel, Mitarbeiterin im Verein Mühlstraße. Besonders aber auch die „einfachen“ Dinge, wie Baden, Grillen, Disco am Abend wirkten wie Balsam für die im Alltag oft benachteiligten Kinderseelen. Auf die Frage, was ihr denn am besten gefallen habe, antwortete die elfjährige Jenny euphorisch: „alles!“. Den Kindern, als schwächstes Glied in unserer Gesellschaft, Momente der Unbeschwertheit und Freude zu bereiten, ist das höchste Ziel der Leipziger Kinderstiftung. Einmal mehr sind die Stiftungsgründer froh, einigen Kindern diese Auszeit ermöglicht zu haben. Wenn doch alle diese leuchtenden Augen von Jenny hätten sehen können.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.