Aktion Zuckertüte hilft 65 Schulanfängern

Feude bei der Aktion Zuckertüte - Leipziger Kinderstiftung

Es ist ein Höhepunkt im Leben aller Kinder: der Schulanfang. Doch nicht allen Familien ist es möglich ihr Kind mit idealen materiellen Voraussetzungen in den Schulalltag zu entsenden.

Deshalb luden die Leipziger Kinderstiftung und die Stiftung Bürger für Leipzig gestern gemeinsam mit Leipziger Vereinen bereits im fünften aufeinander folgenden Jahr 65 Schulanfänger aus Familien mit geringem Einkommen zum Zuckertütenfest ein. Die Hilfe bedürftigen Familien wurden zuvor in Kindertagesstätten und Familienzentren der Vereine FAIRbund e.V., Deutscher Kinderschutzbund e.V. Leipzig und Mütterzentrum e.V. Leipzig ermittelt.

Im Familienzentrum und Kindergarten „Treffpunkt Linde“ in der Walter-Heinze-Straße erhielten die sichtlich aufgeregten Abc-Schützen symbolisch ihre Zuckertüten und einen Einkaufsgutschein für Schulmaterialien. Mit dieser Unterstützung sollen die Familien bei der Erstausstattung der Schulanfänger finanziell entlastet werden und die Kinder einen guten Schulstart erleben können. Mit tatkräftiger Unterstützung von Clown Trampolini und Mitarbeitern des „Netz kleiner Werkstätten“ pflanzten die Kinder dann noch ein Apfelbäumchen – den „Zuckertütenbaum“ –  als Zeichen des Wachstums im neuen Lebensabschnitt.

Im Rahmen des Zuckertütenfestes übergab Matthias Gabler, Geschäftsführer der Stahlbau Brehna GmbH, gemeinsam mit seinem Sohn Jonas-Max und dessen besten Freund Jonathan das Ergebnis einer ganz persönlichen Spendensammlung. Matthias Gabler wünschte sich zu seinem diesjährigen Jubiläum keine Geschenke für sich, sondern bat seine Geburtstagsgäste um eine Geldspende für die Leipziger Kinderstiftung. „So konnte die großzügige Summe von 2.575 Euro gesammelt werden, die wir als Stiftung nun sehr gern direkt an das Projekt „Aktion Zuckertüte“ weiterreichen.“, freut sich Alexander Malios, Vorstandsvorsitzender der Leipziger Kinderstiftung, über so viel gemeinschaftliches soziales Engagement. Und nicht nur Matthias Gabler hat gemeinsam mit seinen Gästen Geld für den guten Zweck zusammengetragen – auch der 10-jährige Jonathan hat sein Sparschwein auf den Kopf gestellt und sage und schreibe 1.500 Eincentstücke gesammelt, um den Betrag an Kinder zu spenden, denen es nicht so gut geht wie ihm.
Wir sagen DANKE für so viel Einfühlungsvermögen und Großherzigkeit von jungen und jung gebliebenen Menschen.

Dieser Tag wird wohl allen, ob groß oder klein, mit ganz eigenen einzigartigen Eindrücken in Erinnerung bleiben und die zukünftigen Erstklässler können im September ausgelassen und voller Neugier in das aufregende neue Abenteuer „Schule“ starten.


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